Charme alter Zeiten – neueste HVRF-Technologie: Generator Hostel Amsterdam

Ein Budget-Design-Hostel mit erst­klassiger Klima­tisierung

Das Generator Hostel in Amsterdam bietet 564 Gästen Platz in 168 Doppel- und Vierbettzimmern sowie einem Luxus-Appartement. Es überzeugt nicht nur durch seine außergewöhnliche Architektur. Das Hostel ist darüber hinaus zertifiziert mit dem Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen gemäß BREEAM. Ausschlaggebend dafür ist u.a. auch sein Hybrid VRF-Klimasystem.

Die Anforderungen:

Das Gebäude aus dem Jahr 1916 war früher Teil der Universität von Amsterdam. Im Rahmen der Umwidmung in ein Design-Hostel wurde es um zwei gläserne Stockwerke erweitert. Um den Bezug zur ursprünglichen Nutzung zu erhalten, sind zahlreiche Räume mit originalgetreuen Elementen ausgestattet – ganz im Gegenteil zum Klimasystem. Für ein Höchstmaß an Behaglichkeit, Komfort und Sicherheit legte der Betreiber großen Wert auf modernste Technologie.

Die Lösung:

Auf dem Dach des Generator Hostel sind insgesamt 14 Hybrid VRF R2-Außengeräte installiert. Daneben befinden sich zwei Außengeräte, die die Wärmeregister der zentralen Lüftungsanlage versorgen.

Alle Gästezimmer verfügen über ein eigenes Kanaleinbaugerät, mit dem die Temperatur wunschgerecht über eine fest installierte Kabelfernbedienung eingestellt werden kann. Jedes einzelne Innengerät kann unabhängig im Heiz- und Kühlmodus betrieben werden. Wärme, die dabei den zu kühlenden Räumen entzogen wird, kann zum Beheizen der Räume mit Wärmebedarf genutzt werden. Der hohe Grad an Wärmerückgewinnung bei dem Energie nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern im Gebäude „verschoben“ wird, ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Gebäude nach der Umgestaltung für das Gütesiegel für Nachhaltige Gebäude BREAAM zertifiziert ist.

HVRF‑Technologie im eigenen Haus: Mitsubishi Electric Ratingen

Die Zentrale für Innovation

Seit über 90 Jahren versorgt Mitsubishi Electric Corporation Kunden auf der ganzen Welt mit qualitativ hochwertigen Produkten aus den unterschiedlichsten technologischen Bereichen. Mit dem Startschuss für den Bau der neuen Zentrale in Deutschland war klar: Die technische Ausstattung sollte weitestgehend aus eigenem Hause kommen – so auch die Klimatisierung.

Die Anforderungen:

Die neue Deutschlandzentrale in Ratingen-Ost bietet auf fünfeinhalb Etagen und 16.000 qm Büro- Schulungs- und Ausstellungsfläche ausreichend Platz für eine hochmoderne Büro- und Kommunikationslandschaft. Sie ist ausgelegt für bis zu 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei der Planung und Realisierung des Neubaus legte Mitsubishi Electric großen Wert auf eine gute Energiebilanz und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. Erklärtes Ziel war, mit den eingesetzten Klimatechnologien den gesamten Wärme- und Kälteenergiebedarf auf Basis erneuerbarer Energieträger abzudecken.

Die Lösung:

Bereits in der Planungsphase hat sich Mitsubishi Electric neben vielen weiteren Technologien aus eigenem Hause für ein VRF R2-System zum simultanen Heizen und Kühlen mit Wärmerückgewinnung entschieden. Dabei wird die abgeführte Wärmeenergie aus einem zu kühlenden Raum einem anderen Raum mit Wärmebedarf zugeführt. Besteht kein Wärmebedarf, kann diese Wärmeenergie alternativ auch zur Warmwassererzeugung genutzt werden.

Zur Klimatisierung des Schulungszentrums kommt ein HVRF-System zum Einsatz. Es basiert auf der R2-Technologie und verbindet die Vorzüge eines direktverdampfenden mit denen eines wassergeführten Systems. In vielen Anwendungen führt der Einsatz der R2-Technologie zu einem bis zu 40 % geringeren Energieverbrauch und bis zu 25 % geringeren Investitionskosten als bei vergleichbaren Kaltwasser-Systemen. Weiteres Energiesparpotenzial wird über die vollständige Integration der Klimaanlage in die multifunktionale Bediensoftware TG-2000A generiert.

Die Technologie macht die Musik: HVRF-Anlage Radio 7 Ulm

Innovativ und energieeffizient on air

Radio 7 ist einer der drei großen Bereichssender in Baden-Württemberg. Die Aufnahme- und Livestudios werden klimatisiert. Bisher übernahm diese Aufgabe das zentrale Lüftungsgerät dessen Wärmeregister von einer klassischen Kältemaschine gespeist wurde. Heute bietet die Hybrid VRF-Technologie von Mitsubishi Electric mehr Komfort bei weniger Energieeinsatz.

Die Anforderungen:

Drei Bedingungen sollte die neue Klimaanlage des Hörfunksenders erfüllen: Erstens bei gleicher Leistung weniger Energie benötigen als Standardsysteme. Zweitens hohen Komfort für den Anwender bieten – vor allem durch eine individuelle Temperatursteuerung in den einzelnen Studios. Drittens sollten die von Menschen genutzten Räume frei von Kältemittel bleiben. Als Besonderheit kam hinzu, dass das alte Klimagerät mit dem Kältemittel R22 betrieben wurde. Notwendige Reparaturen und Wartungen konnten aufgrund des R22-Verbots nicht mehr durchgeführt werden. Ein Austausch war erforderlich.

Die Lösung:

Bei Radio 7 kommt nun ein Hybrid VRF-System zum Einsatz. Die einzigartige Technologie kombiniert die Vorzüge eines direktverdampfenden mit denen eines wassergeführten Systems. Ein spezieller Kältemittelverteiler, der Hybrid BC‑Controller, überträgt die Energie von Kältemittel auf Wasser als Transportmedium. Die Innengeräte, hier acht Kanaleinbaugeräte, arbeiten mit speziellen Wasserregistern.

Das im Heizungskeller installierte Außengerät PURY-EP200YLM mit 22,4 kW Kälte- und 25,0 kW Heizleistung überzeugt durch seinen hohen Wirkungsgrad. Die Luftansaugung erfolgt über einen stillgelegten Kamin, der Luftausblas über einen neu installierten Luftkanal. Jedes Kanaleinbaugerät kann unabhängig im Heiz- und Kühlbetrieb betrieben werden. Die Einstellung erfolgt über je eine Kabelfernbedienung PAR-31MAA.

Heizen oder Kühlen mit der Y-Serie: Design Offices in Düsseldorf

Modulares Klimasystem für optimalen Workflow

Die Design Offices bieten in neun deutschen Großstädten sogenannte „Arbeitswelten von morgen“ – flexible Büro-, Veranstaltungs- und Eventräume zur Miete in gehobenem Designambiente. Passend zur professionellen technischen Ausstattung der Design Offices sollte der Standort Düsseldorf von einer ebenso innovativen Klimatechnik versorgt werden.

Die Anforderungen:

Jeder Mensch hat ein anderes Wohlfühlklima – auch bei der Arbeit. Angesichts der häufig wechselnden Nutzer der Räumlichkeiten des Design Office Düsseldorf war es also besonders wichtig, zum einen eine individuelle Regelstrategie zu ermöglichen. Zum anderen sollten die Verbräuche der Räume einzeln ausgewiesen werden können. Eine weitere Herausforderung war die zeitversetzte Sanierung bzw. Fertigstellung des Gebäudekomplexes. Neben diesen Ansprüchen legten Bauherr und Planer Wert auf ein Klimasystem, das den Energieverbrauch niedrig hält.

Die Lösung:

Mit der City Multi Y-Serie setzen die Design Offices auf eine Klima-Technologie, die allen Ansprüchen vollumfänglich Rechnung trägt. 34 Innengeräte werden versorgt von leistungsstarken Außengeräten zum wahlweisen Heizen oder Kühlen.

Der Gebäudekomplex konnte je nach Fertigstellung einzelner Bauabschnitte modular mit der neuen Technik ausgestattet werden. Durch Einteilung der Klimasysteme in unabhängige Sektionen kann ein Außengerät schon im Kühlbetrieb arbeiten, während eine andere Einheit noch heizt.

Als übergeordnete Regelstrategie erfolgt die Funktionswahl Heizen oder Kühlen automatisch über einen Temperaturfühler mit Sollwert-Vorgabe. Für die vermieteten Einheiten können über die Zentralsteuerung GB-50 ADA in Verbindung mit der Systemsoftware TG-2000A Einzelkostenabrechnungen erstellt werden.

Wirtschaftliche Replace-Technologie: Deutsches Zahnärztliches Rechenzentrum in Stuttgart (DZR)

Alt gegen Neu ohne Rohrleitungswechsel

Technische und rechtliche Vorgaben verändern sich fortlaufend. Das gilt insbesondere für Kältemittel. So verbietet die aktuelle Gesetzgebung ab 2020 den Einsatz des nicht umweltverträglichen R22. Statt veraltete Klimaanlagen im Extremfall stillzulegen, können sie auch modernisiert werden – wie beim Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentrums in Stuttgart.

Die Anforderungen:

Da die veraltete R22-Klimaanlage des DZR Stuttgart im Laufe der Jahre immer häufiger Störungen aufwies und repariert werden musste, sollten die vorhandenen Produkte sowohl aus wirtschaftlichen Erwägungen als auch aus Altersgründen erneuert werden. Statt Flickschusterei zu betreiben und dabei ein hohes Sicherheitsrisiko einzugehen, suchte das DZR Stuttgart nach einer modernen und umweltfreundlichen Technologie, die auch eine höhere Kälteleistung abdeckt. Im Idealfall sollte die Modernisierung unter laufendem Betrieb erfolgen.

Die Lösung:

Die Replace-Technologie von Mitsubishi Electric eignet sich ideal, um ein VRF R22-System zu ersetzen. Es müssen lediglich die Altgeräte ausgewechselt werden. Das alte Rohrsystem verbleibt im Gebäude. Ein weiterer Vorteil ist die wesentlich höhere Energieeffizienz.

Im DZR Stuttgart vollzog sich der Austausch der Außengeräte innerhalb von nur zweieinhalb Stunden. Dank der guten Planung ist immer ein neues Außengerät auf das Dach transportiert und ein Altgerät im Wechsel entfernt worden.

Vier VRF Replace Außeneinheiten versorgen nun in unterschiedlichen Leistungsgrößen neue, ausgewechselte Innengeräte mit Kühl- und Heizfunktion. Über den Gerätetausch hinaus wurde die Klimaanlage um einige Komponenten erweitert. Waren vorher 56 kW Kälteleistung installiert, kann mit den neuen Geräten eine Kälteleistung von 106 kW abgedeckt werden.

Einladend modern mit R2-Technologie: Prizeotel in Hamburg

Mit Wärmerück­gewinnung Betriebs­kosten sparen

Vielerorts entstehen neue Gebäude mit spannenden Hotellerie-Konzepten. Ein Beispiel dafür ist das Prizeotel, das Designambiente mit dem Charme eines Privathotels verbindet – zu niedrigen Logispreisen. Wer es schafft, so viele Herausforderungen zu erfüllen, ist nicht weniger anspruchsvoll bei der Klimatisierung. Die R2-Technologie war die ideale Lösung.

Die Anforderungen:

Bereits 2009 eröffnete das erste Prizeotel in Bremen. Im Juni 2014 folgte das zweite in Hamburg. Für die Eigentürmergruppe ist besonders die Kombination aus Komfort und Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung. Dabei geht es vor allem darum, die laufenden Betriebskosten in das ökonomische Gesamtkonzept einzubinden und dauerhaft niedrig zu halten. Nach den ersten Erfahrungen mit einem klassischen Klimasystem auf Basis von Kaltwassersätzen zur Klimatisierung des Bremer Prizeotel wollte der Investor beim Hamburger Projekt einen Schritt weiter gehen.

Die Lösung:

Mit der Installation einer R2-Klimaanlage mit wassergekühlten VRF-Direktverdampfungsmaschinen nutzt das Prizeotel zum Beheizen der Hotelzimmer Wärmeenergie, die Räumen mit Kühlbedarf wie z. B. der Speisesaal entzogen wird. Sollten die Hotelzimmer einmal keinen Wärmebedarf haben, wird die Energie für die Warmwasserbereitung über drei 2.000 Liter fassende Pufferspeicher genutzt.

Insgesamt erbringen 17 Verdichter-Einheiten 290 kW Kühlleistung. Die BC‑Controller sind in den Service- bzw. Technikräumen untergebracht. Die Kanaleinbaugeräte in den Zimmern haben bedarfsgerechte 1,7 kW Kälteleistung und 1,9 kW Heizleistung.

Mit zwei Steuerungseinheiten AG 150, sechs Erweiterungscontrollern sowie Eingangsmodulen für die Außentemperatur kann jedes Gerät zentral bedient werden. Auch die Fernüberwachung und -wartung ist möglich.

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