Vorbildlich die Vorgaben der EnEV erfüllen

Die deutlich verschärften Vorgaben der EnEV beeinflussen die Planung für die Wärmeversorgung eines Gebäudes. Damit sind Lösungen auf Basis fossiler Energieträger kaum noch realisierbar.
Effiziente Luft/Wasser- und Luft/Luft-Wärmepumpen erfüllen als alleinige Wärmeerzeuger vorbildlich die gesetzlichen Auflagen. Und mehr, denn mit ihren dauerhaft niedrigen Betriebskosten sind sie eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu konventionellen Heizsystemen.

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Die Antwort auf die F-Gas-Verordnung

Mit der neuen F-Gas-Verordnung, die am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, sollen die fluorierten Treibhausgase bis 2050 um 80 bis 95 % gesenkt und Anreize zum Einsatz klimafreundlicher Alternativen geschaffen werden. Um dies zu erreichen, wird seit 2015 die am Markt verfügbare Menge der als Kältemittel und in speziellen Anwendungen als Treibmittel für Dämmstoffe eingesetzten teilfluorierten Kohlenwasserstoffe (HFKW) zunächst begrenzt und dann schrittweise gesenkt. Dieses „Phase-Down“ ist das Kernelement der neuen EU-F-Gase-Verordnung.



Die Antwort auf die F-Gas-Verordnung

Auch weiterhin eine gute Wahl: VRF-Systeme mit R410A.

Keine Frage, mit den neuen Anforderungen der F-Gas-Verordnung steht die Kältebranche vor einem Umbruch – und wieder einmal vor neuen technologischen Herausforderungen. Dabei stellt sich die zentrale Frage, ob VRF-Systeme auch in Zukunft das Mittel der Wahl sind?


Die Antwort ist eindeutig ja – und zwar aus vielerlei Gründen:

Von der Verordnung sind die VRF-Systeme nur unter dem Aspekt des „Phase-Down“ betroffen, der die in Verkehr gebrachte Kältemittelmenge begrenzt. Der „Phase-Down“ hat keine Auswirkungen auf aufbereitetes Kältemittel, das sich bereits im Markt befindet und wiederverwendet wird.

Anlagen mit R410A dürfen nach wie vor ohne Einschränkungen in Verkehr gebracht werden. Ab 1. Januar 2020 ist lediglich die Installation von Neuanlagen mit einem GWP (Global Warning Potential – Treibhauspotential) von über 2.500 verboten. R410A liegt mit einem GWP von 2.088 deutlich unter diesem Grenzwert.




Mehr zu GWP erfahren

VRF-Systeme dürfen nach wie vor ohne Einschränkungen betrieben und gewartet werden, sofern das darin befindliche Kältemittel einen GWP-Wert unter 2.500 aufweist. Das in Mitsubushi Electric Anlagen eingesetzte R410A hat einen GWP von 2.088. Zudem weisen moderne VRF-Anlagen bei sachgemäßer Installation sehr geringe leckagebedingte Kältemittelverluste von unter 1 % pro Jahr auf.

VRF-Systeme sorgen durch ihre hohe Energieeffizienz für einen geringen Energieverbrauch und tragen dadurch indirekt zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen bei. Die neuen City Multi-Außengeräte wurden mit Fokus auf saisonale Effizienz entwickelt. Im Kühlbetrieb konnte die Effizienz um bis zu 47 Prozent und im Heizbetrieb um bis zu 21 Prozent erhöht werden.

Produkte von Mitsubishi Electric müssen ebenso strengste Anforderungen an die Betriebssicherheit wie höchste Ansprüche an die Energieeffizienz erfüllen. Nach dieser Maßgabe werden die Einsatzmöglichkeiten alternativer Kältemittel und neuer Technologien fortlaufend geprüft und weiterentwickelt.

Das Hybrid City Multi-System (HVRF) kombiniert auf Basis der R2-Technologie die Vorzüge eines direktverdampfenden mit denen eines wassergeführten Systems. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit diesem System ist man bestens auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. Dank der deutlich reduzierten Kältemittelfüllmenge leistet man damit heute schon einen aktiven Beitrag zur Reduzierung der Emissionen durch fluorierte Treibhausgase.

Das (relative) Treibhauspotenzial (engl.: Global Warming Potential, Greenhouse Warming Potential oder GWP) gibt an, wie viel eine festgelegte Masse eines Treibhausgases zur globalen Erwärmung beiträgt. Gemäß Definition wird die mittlere Erwärmungswirkung über einen Zeitraum von in der Regel 100 Jahren gemittelt betrachtet.


Als Vergleichswert dient Kohlenstoffdioxid, das laut Definition ein Treibhauspotenzial von 1 hat. Der GWP-Wert gibt also an, um wie viel Mal stärker oder schwächer eine bestimmte in die Atmosphäre emittierte Menge des Gases im Vergleich zur gleichen Menge CO2 zum Treibhauseffekt beiträgt. Für Methan beispielsweise beträgt das Treibhauspotenzial bei 100 Jahren Zeithorizont 23, d. h. 1 Kilogramm Methan trägt in diesem Zeitraum 23-mal stärker zum Treibhauseffekt bei als 1 Kilogramm CO2.


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